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Forschungsvorhaben

Aktuelle Auswahl



Blauer Engel kennzeichnet Schiffsdesign und Schiffsbetrieb

Der Blaue Engel kann jetzt auch für umweltschonende Handelsschiffe vergeben werden. Die Jury Umweltzeichen hat im Dezember 2009 auf der Grundlage eines von der GAUSS bearbeiteten Forschungsvorhabens für das Umweltbundesamt mit dem Titel "Planungs-, Bau-, und Ausrüstungsgrundsätze für den Bau von umweltverträglichen Seeschiffen." eine neue Vergabegrundlage für den Blauen Engel für umweltfreundliches Schiffsdesign (RAL-UZ 141 ) und die aktualisierten Vergabekriterien für den Blauen Engel für den Schiffsbetrieb (RAL-UZ 110 ) verabschiedet.

SatMeS - Satellitengestützte Meereströmungsanalyse zur Treibstoffeinsparung von Schiffen

Mit Hilfe von hoch auflösenden und wetterunabhängigen Radar-Satelliten lassen sich Informationen zu Meeresströmungen ableiten, die zusammen mit metereologischen und Seegangsmodellen zu neuen Informationssystemenund Vorhersagediensten entwickelt werden können. In diesem Projekt soll die prinzipielle Anwendbarkeit eines Dienstes für die Schifffahrt demonstriert werden.  Mit Hilfe aktueller Messungen durch Schiffe der Bremer Reedereien Carl Büttner, Beluga Shipping GmbH, German Tanker Shipping GmbH und der TEAM SHIP Management GmbH werden wervolle Kalibrierungsdaten zur Satellitenauswertung bereitgestellt.

Gefördert durch das EFRE-Programm der EU und dem bremischen Förderprogramm Angewandte Umweltforschung mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

Entwicklung von Umweltstandards für innovativen Schiffbau

In dem vom Umweltbundesamt geförderten Projekt „Development of Environmental Standards for Innovative Shipbuilding", DESIS wurden innovative schiffbauliche Aspekte untersucht, die den maritimen Umweltschutz beim regulären Betrieb verbessern und Havariefolgen mindern sollen. Es werden für alle wichtigen Bereiche der Konstruktion von Schiffen sowie des Anlagenbaus der international verbindliche Standard bis zur Best Available Technique untersucht.

Im Auftrag des Umweltbundesamtes, FKZ 203 96 190

Umweltwirkung schnell fahrender Schiffe unter besonderer Berücksichtigung des Handlungs- und Regelungsbedarfs bezüglich der deutschen Meeresgebiete in Nord- und Ostsee

Der Einfluss der Wirkfaktoren schnell fahrender Schiffe sind je nach Schiffstyp unterschiedlich. Es wurden Über- und Unterwasserschall, die Schiffsemissionen, Schwell, Wellenschlag und Erosion in Flachwasser- und Küstenbereichen sowie Sauerstoffzehrung und Trübung des Wasserkörpers auf planktonische und benthische Lebensgemeinschaften, die Störwirkung auf die Vogelfauna, Störwirkung und Kollisionsrisiko auf Wale und gesundheitliche Beeinträchtigung der Hafenrandbevölkerung behandelt.

In Bearbeitung in Kooperation mit dem Maritimen Institut Bremen (MIB), gefördert durch das Umweltbundesamt Förderkennzeichen (UFOPLAN) 205 85 128

Untersuchung der Rahmenbedingungen zur Einführung von EcoStep als integriertes Managementsystem für KMU mit Schiffsbetrieb in bremischen Häfen

Dieses Projekt verfolgt zwei Ziele: Es wurden die Aufgabenbereiche und Akteure der Hafenwirtschaft in den bremischen Häfen beschrieben und es wurden durch Befragung und Erfassung der Qualitäts-, Umwelt-, und Arbeitsschutzrelevanz das Interesse an der Einführung des integrierten Managementsystems EcoStep untersucht.

Im Auftrag des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa

BalticMaster - Baltic Maritime Safety Transport and Environment in the South Baltic Sea Region

Für das Arbeitspaket "Sustainable Spatial and Regional Development des Interreg IIIB-Projektes BalticMaster wurden die vorgenannten Planungsinstrumente und Ansätze der räumlichen Planung auf dem Meer verbunden mit den nationalen Sicherheitskonzepten untersucht. Es entstanden ein Handbuch  "Maritime Safety and Sustainable Spatial and regional development" und ein an das VPS-System (Vorsorgeplan Schadstoffunfallbekämpfung) angelehntes GIS-Tool sowie zwei Fallstudien über den geplanten Windpark 'Kriegers Flak' und über die geplante Fehmarnbeltquerung.

Im Unterauftrag des Maritimen Instituts Bremen (MIB)

Ermittlung der Rahmenbedingungen und Potentiale der maritimen Wirtschaft in der Metropolregion Bremen/Oldenburg für die Entwicklung einer Clean Ship Initiative

Mittels eines Fragebogens sowie durch persönliche oder telefonische Leitfadeninterviews wurde der Kontakt zu zahlreichen Akteuren des maritimen Sektors und der Querschnitts-Technologien in der Metropolregion Bremen/Oldenburg aufgebaut, um die gegebene Fragestellung zu bearbeiten. Es liegen Ergebnisse über die Bedeutungsbeimessung des maritimen Umweltschutzes, des regionalen Bezugraumes sowie über zahlreiche Anknüpfungspunkte für die CleanShip-Initiative vor.

Im Auftrag des Bremer Senatressorts Wirtschaft und Häfen sowie Umwelt, Bau, Verkehr und Europa

Marked Based Instruments for Abatement of Emissions from Shipping - A Pilot Project for the Baltic Sea

Die Emissionen der Seeschifffahrt steigen relativ zu den landgenerierten Emissionen an und werden in absehbarer Zeit einen beträchtlichen Teil der Gesamtemissionen in Europa betragen. Die rechtlichen Möglichkeiten der Einflußnahme sind aufgrund der Internationalität der Seeschifffahrt und den damit verknüpften Zwängen beschränkt. Deshalb werden Maßnahmen identifiziert, durch ökonomische Anreizsysteme den Umweltschutz in der Seeschifffahrt finanziell zu unterstützen. Link 

Das Bremer Ballast Water Treatment Project (BWT)

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung von marktfähigen Ballastwasserbehandlungsanlagen, die den Anforderungen der Ballastwasser-Konvention der Internationalen Schifffahrtsorganisation IMO entsprechen.

 









   
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